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Technologie-Vorsprung sichern
17. März 2026
Beumer hat bereits Ende 2025 eine strategische Innovationspartnerschaft mit dem Fraunhofer IML geschlossen. Kern wird ein über drei Jahre hinweg gemeinsam betriebenes «Enterprise Lab» zur Entwicklung mobiler Roboter sein. Der Intralogistik-Spezialist will sich damit einen Technologie-Vorsprung sichern.

Leitzentralen digital vernetzen
16. März 2026
Einsätze zur Menschenrettung, bei Umweltgefahren oder Schmuggelei basieren auf Daten aus Radar, AIS, Sensoren oder Drohnen. Nicht nur zur See sind sie oft auf mehrere Behörden und Systeme verteilt. Marcel Haar, CEO von «Frequentis», schlägt ein gemeinsames maritimes Lagebild vor. Das würde auch Lieferketten schützen.

Verstehen statt nur «sehen»
16. März 2026
Die chaotische Lagerung gilt immer noch als Vorbild für den, der zu faul zum Suchen ist. An der TU München wurde jetzt ein Robot entwickelt, bei dem sogar die Hauptaufgabe darin besteht, Verschwundenes aufzuspüren. Laut TUM einer der ersten Blechkameraden, der Bildverständnis nicht nur integriert, sondern sinnvoll verknüpft.

Paradebeispiel für Nachhaltigkeit
13. März 2026
Schnelllauftore kombinieren perfekte Isolierung, energieeffiziente Funktionalität und moderne Technik. Der Neubau des Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamtes in Schaffhausen ist ein Vorzeigeprojekt für nachhaltiges Bauen. Die Tore von Efaflex tragen zusätzlich zum möglichst geringen Energieverbrauch bei.

Post CH unter steigendem Druck
13. März 2026
Ohne die Logistiksparte mit 278 Mio. Franken als Betriebsergebnis im Jahr 2025 wäre die Schweizer Post insgesamt nah an Roten Zahlen. So aber machte der Konzern in 2025 noch 315 Mio. Gewinn. Unterdessen steht der Konzern immer noch unter Schock durch den in Kerzers ausgebrannten Bus mit sechs Toten.

News vom Führungskader
12. März 2026
Zu einem Panel mit der europäischen Führungs-Elite lädt Stapler- und Intralogistik-Anbieter Toyota Material Handling am zweiten Tag der LogiMAT an der Messe Stuttgart ein. Mit von der Partie sind Deutschland-CEO Jan Lorenz, Europa-Chef Hiroshi Kuriyama, Ralph Cox und Entwicklungs-Chef Avinash Balachandran.

Hupac trotzt schwierigem Umfeld
12. März 2026
Im Jahr 2025 beförderte die Hupac Gruppe rund 975.000 Strassensendungen im Kombinierten Verkehr Strasse/Schiene. Damit konnte das Verkehrsvolumen um 4,3% gesteigert werden. Die Hupac, heisst es, habe sich damit in der Führungsrolle in Europa und insbesondere auf dem transalpinen TEN-T-Korridor behaupten können.

Nicht so rosig wie gedacht
12. März 2026
Für die Fördertechnik- und Intralogistik-Anbieter in Deutschland steht unter dem Jahresabschluss 2025 ein Minus von 7 Prozent im Produktionsvolumen. Damit fällt der Wert auf 25,8 Mrd. Euro, meldet der VDMA-Fachverband Fördertechnik und Intralogistik. Für 2026 sei noch keine Trendwende in Sicht.

Täter setzte sich selbst in Brand
11. März 2026
Nach dem Feuer in dem Postbus in Kerzers deuten erste Ermittlungsergebnisse auf keinen Terrorakt hin. Anhörungen und Zeugenaussagen laufen darauf hinaus, dass der Täter psychisch «instabil» war, allein handelte, wohl die schweizerische Staatsangehörigkeit besitzt und im Kanton Bern lebte.

«Vehicle Lifetime» in Kattowitz
11. März 2026
In Kattowitz richtet SSI Schäfer für die «Vehicle Lifetime»-Sparte des Automobil-Zulieferers Schaeffler in enger Zusammenarbeit mit den Robot Spezialisten von RO-BER, den SAP-Experten von SWAN sowie den Robotik- und AGV-Experten von DS Automation ein hochautomatisiertes Logistikzentrum ein.
Eine in jeder Hinsicht lebendige Branchen-Plattform
WAGNER Schweiz AG
Eine in jeder Hinsicht lebendige Branchen-Plattform
07. Januar 2026
Am 28. / 29.Januar präsentiert die «Logistics & Automation» erneut künftige Wege der Unternehmens-Logistik. Veranstalter Easyfairs im Gespräch (Teil 3) mit Peter Spycher, Präsident des Verbands Intralogistik, über die führende Schweizer Plattform für (Intra-)Logistik, Fördertechnik und Lagerautomation.

Herr Spycher, das neue Jahr 2026 steht für den ILS ganz im Zeichen des 60-jährigen Jubiläums im September. Was bedeutet dieses Jubiläum für den Verband, der seit 1966 als einzige Logistikvereinigung der Schweiz komplett ehrenamtlich arbeitet, und wie hat sich die Branche in diesen sechs Jahrzehnten gewandelt?
Peter Spycher: 1966 wurde der Verband mit dem klaren Ziel gegründet, endlich eine Messe in der Schweiz durchzuführen. Lange Zeit standen neben der Messe vor allem die Arbeit in den einzelnen Sektionen im Vordergrund, in denen branchenspezifische Ziele definiert wurden – und natürlich das gemeinsame Mittagessen. Neue Aufgaben kamen erst mit dem Namenswechsel zur IGFT hinzu. Eine strategische Ausrichtung erhielt der Verband dann mit der Umbenennung zu ILS Intralogistik Schweiz.
ILS-Präsident P.Spycher
Es wurden neue Bereiche geschaffen, der Vorstand wurde ausgebaut und ein ganzer Strauss von Aktivitäten wurde gestartet: starke Vernetzung mit anderen Verbänden, intensiver Einsatz für die Ausstellung «Logistik erleben» im Verkehrshaus, die Organisation ganzer Themenbereiche beim VNL Logistikforum, sechs Ausbildungslehrgänge zur Regalinspektion, Innovationstage, Gemeinschaftsstände auf Messen, «SwissSkills» und die ILS-Studienfahrten.
Alles ehrenamtlich
So haben wir uns von einem eher ruhigen «Schlafkappenverband» zu einem dynamischen Verband mit über 176 Mitgliedern entwickelt – und das alles nach wie vor ehrenamtlich. Ein herzliches Merci an den Vorstand und an die Firmen, die dies möglich gemacht haben.

Ein besonderes Highlight wird unser 60-Jahre-Jubiläum sein. Das erste Fest zum 55-Jahre-Jubiläum kam so gut an, dass wir nun ausdrücklich aufgefordert wurden, ein 60-Jahre-Fest zu organisieren. Die Vorbereitungen laufen bereits und es wird schwer werden, das 55-Jahre-Fest zu übertreffen – aber wir geben unser Bestes!
Neben der Fachmesse in Bern und dem Jubiläumsfest 2026 plant Ihr auch ein Update der VR- Schulung zur Regalinspektion sowie eine weitere Studienfahrt. Wie fügen sich diese Aktivitäten in die strategische Vision ein, den ILS als zentrale Wissens- und Netzwerk-Plattform weiterzuentwickeln?
Update der VR-Schulung
Das Update der VR-Schulung fügt sich nahtlos in unsere Vision ein, die Kurse zur Regalinspektion stets aktuell zu halten. Mit der Expertenkommission haben wir ein effizientes Instrument geschaffen, das neue Erkenntnisse schnell und gezielt in die Schulungen einfliessen lässt. Das 60-Jahre-Jubiläumsfest bietet neben einem unterhaltsamen Programm und einem genussvollen Gastronomieerlebnis auch zahlreiche Gelegenheiten zum Netzwerken – offen für alle Mitglieder sowie Repräsentanten anderer Verbände.

Die Studienfahrt am 14. und 15. Oktober 2026 ermöglicht es auch Nichtmitgliedern, wie beispielsweise Endkunden, wertvolles Wissen und Kontakte innerhalb der Branche aufzubauen. Sie fungiert als echte Leistungsschau der Intralogistik und zeigt, wie vielfältig und innovativ die Branche heute ist.
Eine echte Leistungsschau
Wenn Sie persönlich durch den ILS Gemeinschaftsstand mit seinen Demo-Objekten und innovativen Präsentationen gehen – worauf freuen Sie sich am meisten und welches Exponat oder welche Technologie wird Sie persönlich in Bern am meisten begeistern?
Es erfüllt mich mit Stolz, eine so lebendige Messe mitzuerleben. Besonders auf unserem Gemeinschaftsstandherrscht ein Spirit, bei dem der logistische Gedanke klar im Vordergrund steht. Einzelne Firmen oder Exponate hervorzuheben, würde den neutralen Ansatz des Verbands beeinträchtigen. Ich kann jedoch mit voller Überzeugung sagen: Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Messen bieten nicht nur einen Einblick in Produkte und Innovationen, sondern sind auch eine der besten Plattformen für persönliche Kontakte und fachlichen Austausch. Lernen findet hier genauso durch Gespräche und den direkten Informationsaustausch statt – ein Wert, den man nutzen sollte.
Die «Logistics & Automation» bringt am 28. und 29. Januar 2026 die Schweizer Intralogistik-Community zusammen. Was erhoffen Sie sich von diesen beiden Messetagen für die Branche, für die ILS-Mitglieder und vielleicht auch ganz persönlich als Verbandspräsident für die Zukunft der Schweizer Intralogistik?
Wir betrachten die Messe als zentralen Pfeiler unserer Branche. Aus diesem Grund haben wir sie von Beginnan mit unserem Gemeinschaftsstand unterstützt und leisten auch einen finanziellen Beitrag. Die Entwicklung zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind: Gestartet mit zehn Ständen präsentieren wir heute 20 – eine Grösse, die sich als optimal erwiesen hat und uns als Verband deutlich sichtbar macht.
Das Format hat sich bewährt
Das Feedback unserer Mitglieder ist durchweg positiv. Unser Format hat sich insbesondere dadurch bewährt, dass Unternehmen zunächst mit einem kleineren Stand einsteigen und bei erfolgreicher Messeerfahrung später einen eigenen, grösseren Stand buchen. So entsteht eine Win win-Situation – für die Messe, für die ausstellenden Firmen und letztlich für die gesamte Branche. Mit dem Wachstum der Messe eröffnen sich zudem neue Möglichkeiten, weitere Ideen umzusetzen, die wir bereits in der Pipeline haben.

Als Verband schlägt unser Herz für die Logistik und wir sind stolz, einen Beitrag zum wirtschaftlichen Wohl der Schweiz zu leisten. Für mich persönlich ist es eine grosse Freude und Ehre, als Präsident daran mitwirken zu dürfen – und nach über 30 Jahren in der Logistik der Gemeinschaft etwas von meinem eigenen Lebensglück zurückzugeben.
Warum muss man aus Ihrer Sicht unbedingt an die «Logistics & Automation» kommen?
Hier präsentiert sich die gesamte Leistungsschau der Schweizer Intralogistik. Vom kleinen KMU bis zum globalen Konzern sind alle vertreten und decken die Bedürfnisse des Schweizer Markts umfassend ab. Damit entsteht ein wertvoller Gegenpol zur LogiMAT, die als internationale Leitmesse die ganze Welt bedient. Unsere nationale Messe hat sich über die Jahre stetig weiterentwickelt und wir sind stolz, aktiv zu diesem Erfolg beizutragen.

Worauf freuen Sie sich persönlich besonders?
Vor über 30 Jahren habe ich meinen Weg in die Logistik gefunden und seither unglaublich viel Positives erlebt. Ich durfte von zahlreichen Leuchtfiguren der Branche lernen und jeden Tag neue Erfahrungen sammeln. Heute blicke ich darauf zurück, dass mich viele selbst als Leuchtfigur wahrnehmen – und das erfüllt mich mit Stolz, weil ich der Branche und der Schweiz etwas von dem zurückgeben kann, was ich erhalten habe. Viele Stunden meiner Freizeit widme ich genau diesem Ziel. Wenn ich die Dynamik und Leistungsbereitschaft unseres Verbands und unserer Mitglieder sehe, macht mich das stolz, meinen Beitrag leisten zu können.
Spuren am Markt hinterlassen
Es gibt kaum etwas Schöneres, als Branchen- und Lebenserfahrung einzubringen und in Demut auf einige Initiativen zurückzublicken, die tatsächlich Spuren im Markt hinterlassen haben. Und am wertvollsten bleibt für mich, mit grossartigen Menschen Ideen zu entwickeln und gemeinsam etwas zu gestalten.
Hier das vollständige Interview und weitere Informationen zur Fachmesse
Der Hallenplan hier zum Download
Der kostenlose Eintritt mit dem Gutscheincode «1600» auf der Website der «Logistics & Automation 2026»,
der auch für die parallel stattfindende «EMPACK» (www.empack-schweiz.ch) gültig ist.

















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