Peter Spuhler fackelt nicht lange. An der Hauptversammlung in der Swiss Life Arena in Altstetten meldet er 6,1 Mrd. Franken an Auftragseingängen aus 2025 und ein auf 32 Mrd. gestiegenes Gesamt-Auftragspolster. Mit Sabrina Soussan und Michael Schöllhorn rücken zwei neue Mitglieder in den Verwaltungsrat ein.
P.Spuhler
Rund 1400 Aktionärinnen und Aktionäre, entsprechend 66.98 Prozent der Aktienanteile, nahmen an der 35. ordentlichen Generalversammlung in Zürich-Altstetten teil. Sabrina Soussan und Michael Schöllhorn wird langjährige Führungserfahrung im Bereich der Schienenfahrzeuge und der Mobilität attestiert. Sie ersetzen Christoph Franz und Wojciech Kostrzewa. Peter Spuhler wurde als Verwaltungsratspräsident bestätigt.
Solide Grundlage
Damit setzt Stadler den Kurs zur Ergebnisverbesserung fort. Die 2025 kommunizierte Erwartung eines Umsatzwachstums von deutlich über zehn Prozent sei bestätigt worden. Die prognostizierte EBIT-Marge zwischen 4 und 5 Prozent wurde ebenfalls erreicht. Damit verfüge Stadler über eine solide Grundlage für die kommenden Jahre.
Fotos: Stadler Rail
Mit seinem breiten Produktportfolio sieht sich Stadler im Schienenfahrzeugmarkt ausgesprochen gut positioniert. Bei den grünen Antriebstechnologien Batterie- und Wasserstoff sei man Weltmarktführer. Peter Spuhler: «Wir erwarten für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz von deutlich über fünf Mrd. Franken sowie eine weitere Verbesserung der EBIT-Marge auf über 5 Prozent.»
Starker Franken problematisch
Das Geschäftsjahr 2025 war, wie bereits berichtet, weiterhin von den Folgen der Überschwemmungen in Valencia geprägt. Hinzu kamen die schwache wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland sowie der starke Schweizer Franken. Die erstarkte Schweizer Währung kostete Stadler im exportorientierten Markt 2025 rund 50 Mio. Franken Umsatz.

















