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07. April 2026

Die Digitalisierung verändert die Logistik grundlegend. Doch wie lassen sich konkrete Lösungen sinnvoll im Unternehmen einsetzen? In einem Praxis-Workshop zeigt Bito an drei Terminen Ende April in Rotkreuz, wie sich mit Bito IOB Prozesse transparenter, effizienter und zukunftssicher gestalten lassen.

06. April 2026

 Der Logistik-Dienstleister Koch wollte nach einer Hochregal-Anlage mit 36.000 Paletten-Plätzen auch den Lagerbereich für schnell drehende Waren automatisieren. Still lieferte fünf EVX iGo und drei MX-X iGo, die bei Auftragsspitzen je nach Bedarf durch manuelle und automatisierte Stapler ergänzt werden können.

02. April 2026

Kardex feiert die Markteinführung von «PortScale», einer Wägelösung für AutoStore Ports, die Technologien wie den Kardex IntuitivePickingAssistant (IPA), Barcode-Scanning, und Computer Vision kombiniert, um präzise und effiziente Kommissionierprozesse zu unterstützen. 

01. April 2026

Nachdem Stefan Luginbühl ad-interim die Leitung von Swiss Post Cargo wahrgenommen hatte, übernimmt dort nun zum 1.Juni Stefano Arganese die Leitung. In den zurückliegenden Jahren war Arganese zuletzt Chief Transformation Officer bei DHL Freight.

01. April 2026

Ein Start-up für industrielle Bildverarbeitung namens «invisium» lanciert mit «VisionPort embedded» ein Sortiment stationärer, multifunktionaler Scansysteme. Die Multi-Kamera-Lösungen können Transportladungen beim Durchfahren vermessen, zählen, Codes scannen, Etiketten lesen und Schäden identifizieren.

31. März 2026

Dematic besteht darauf, mit der Einführung  eines «Command Centers» Lagerintelligenz neu zu definieren. Anlässlich der LogiMAT wurde die erklärtermassen im Lagerbetrieb hersteller-unabhängige Analyselösung  mit Echtzeit-Einblicken und KI-gestützten Entscheidungen für zentralisierte Lagersteuerung enthüllt. 

30. März 2026

Starr installierte Fördertechnik-Anlagen und Loops - oder eine Flotte intelligent gesteuerter mobiler Roboter, die Ladungsträger bis zu 50 kg in einem Materialfluss bewegen, der sich je nach Anforderung skalieren oder umdirigieren lässt? Die FastBots von SSI Schäfer passen sich flexibel den jeweiligen Bedingungen an.   

30. März 2026

Die pünktlich zur LogiMAT präsentierten Lithium-Ionen-Akkus der «Clark Fusion»-Reihe sind nahtlos in alle E-Stapler des Herstellers integrierbar – von den kompakten 48-V-Drei- und Vierradstaplern der S-Series Electric (STE16-20, SE16-20) bis hin zu den grösseren 80-V-Geräten. 

30. März 2026

Was hat der Bau einer Durchmesserlinie für die S-Bahn in Basel mit dem Güterverkehr zu tun? Ganz einfach, sagt Nationalrätin Florence Brenzikofer in einem «Basel vernetzt»-Interview der HKBB:   für den Fern- und Güterverkehr entstehen oberirdisch mehr Kapazitäten, wenn die S-Bahn unterirdisch verkehrt. 

30. März 2026

Bevor der WJ 50, der neue Elektro-Hubwagen von Crown, mit zahlreicher Konkurrenz anderer Flurförderfahrzeug-Anbieter beim Internationalen Forklift oft the Year (IFOY) in die Endrunde geht, konnte er anlässlich der diesjährigen LogiMAT in Stuttgart nochmal in Augenschein genommen werden.



Rekordhöhen beim Kranhersteller



WAGNER Schweiz AG






Rekordhöhen beim Kranhersteller

28. Juni 2023

Beim jüngsten Finale der innovativsten Staplerhersteller der Welt lieferte sich der PXV von Still ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Konkurrenz. Im Testcamp machte der Mitbewerber das Rennen. In einem Projekt bei Liebherr trumpft der PXV allerdings in allen Punkten und mit Greifhöhen bis 14,5 m in Extremhöhen.

 Die Hanseaten buchen das als absoluten Rekord für sich. Neben der enormen Kommissionierhöhe sind die grossen Hub- und Senkgeschwindigkeiten sowie das gleichzeitige Heben und Senken von Haupt- und Zusatzhub die aussergewöhnlichen Leistungsmerkmale des neuen Staplers. Abgesehen von der erstaunlichen Greifhöhe überzeugt insbesondere der sanfte und kontinuierliche Hub- und Senkvorgang ohne Rütteln und Schütteln. Für maximale Flexibilität und höchste Sicherheit sorgen übersichtliche Anzeige- und intuitiven Bedienelemente in Hub- und Lastrichtung.

Liebherr, gegründet im Jahr 1949 im süddeutschen Kirchdorf an der Iller, zählt heute mit über 140 Gesellschaften auf allen Kontinenten zu den grössten Baumaschinenherstellern der Welt. Im Jahr 2021 beschäftigte die Firmengruppe mehr als 49.000 Mitarbeitende und erwirtschaftete 11,6 Milliarden Euro. Die Hydraulikbagger-Sparte entwickelt und fertigt ein umfangreiches Sortiment hochwertiger Hydraulikbagger, Materialumschlagmaschinen und knickgelenkter Muldenkipper.

 

Angesichts der steigenden Nachfrage erkannte Liebherr 2019 und 2021 die Notwendigkeit von zwei Bauabschnitten für ein grösseres Produktionslager. Still plante, lieferte und installierte die Lager- und Fördertechnik samt Flurförderzeugen.

Das Sortiment an Montageteilen ist mit 27.000 Artikeln gewaltig. In der 22 m hohen Lagerhalle sind grosse und schwere Montageteile im Palettenlager untergebracht. Die Produktionsaufträge werden mit elf Schmalgang-Kommissionierstaplern vom Typ MX-X tagtäglich auf Paletten und Gitterboxen kommissioniert. Lange und sperrige Montageteile sind separat in einem Breitganglager untergebracht. Mit einer überlangen Schwenkschubgabel ausgestattet, werden auch dort mithilfe eines MX-X die Fertigungsaufträge auf Sonderpaletten zusammengestellt. Jochen Rudolf, Bereichsleiter Intralogistik bei den Liebherr-Hydraulikbaggern: «Mit der maximalen Kommissionierhöhe von 17,4 m und 30 t Traglast pro Regalfeld waren wir in unserem Palettenlager im Grenzbereich des Machbaren angekommen.»

Hoch hinaus

Für die gleichmässige Auslastung ist die Lagerhaltung im Produktionslager gleichverteilt. In zwei Schichten kommissionieren 30 Mitarbeitende nach ABC und FIFO. Täglich sind das 3000 Auslagerungen und 2000 Einlagerungen. Kleinere Montageteile sind in KLT-Behältern in einer Fachbodenregalanlage

untergebracht. Mit 12 m hohen Regalen und 40 Ebenen hat dieses Lager gleichfalls eine enorme Grösse. Montageaufträge werden mit sechs Vertikalkommissionierern vom Typ EK-X kommissioniert. Beim Zusammenstellen der Produktionsaufträge finden die induktiv geführten Fahrzeuge sicher ihren Weg mit bewährten Assistenzsystemen.

Der PXV Vertikalkommissionierer ist der Nachfolger des erfolgreichen EK-X. Ob im Schmalgang- oder im Breitganglager von Industrieunternehmen, Logistikdienstleistern oder Logistikzentren grosser Handelsunternehmen, das neue Fahrzeug wurde für unterschiedlichste Branchen und Einsatzbereiche entwickelt. Im Feldtest hat er Jochen Rudolf überzeugt: «Anhand der ausserordentlichen Greifhöhe kommissionieren wir im obersten Fachboden nun auch in Brusthöhe. Das gefährliche ‚Überkopf-Heben‘ ist damit endlich beendet.» Alexander Claus, Produktmanager für Schmalgangfahrzeuge bei Still: «Der neue Kommissionierer erlaubt mit 14,5 m einen unschlagbaren Raumnutzungsgrad. Lager können mit unserem Fahrzeug weiter in die Höhe expandieren, ohne dass zusätzlich Bodenflächen versiegelt werden.»

Höhenrekord

Dank moderner Proportional-Ventiltechnik lässt sich die Hubgeschwindigkeit beim PXV stufenlos steuern. Sanfte Mastübergänge sorgen nicht nur für komfortables Arbeiten, sondern gleichzeitig für beeindruckenden Warenumschlag. Cengiz Beckel, Teamleiter für das Produktionslager, bekräftigt: «Bei den nun kontinuierlichen Mastübergangsfahrten treten keine Vibrationen und Schwingungen mehr auf. Sichere Fahrten in Antriebsrichtung ermöglicht beim PXV ohne Freihub stets die freie Sicht durch das Hubgerüst.»

Beim Bedienungswechsel müsse nicht einmal mehr eine Tastenkombination gedrückt werden. Allein durch das Nähern der Hände schaltet ein Sensor automatisch die Bedienelemente um. Damit sei immer höchste Sicherheit gewährleistet. Während des Kommissionierens lässt sich per Tastendruck mit Easy Touch gleichzeitig zum Haupthub auch der Zusatzhub absenken. Rudolf: «Mit den Assistenzsystemen wird der richtige Stellplatz schnell angefahren. Still hat hierfür speziell die 40 Ebenen unseres Fachbodenlagers im iGo pilot navigation hinterlegt.»

Fotos: Knehr/Still

In der geräumigen Kabine bietet ein intelligentes Ablagekonzept reichlich Platz für Datenterminal, Scanner, Drucker und weitere Arbeitsmittel. Selbst abgerundete Kabinenelemente wurden als mögliche Stellflächen für kleine Behälter beim neuen PXV eckig gestaltet. Verbessert wurde auch der Klemmschutz für die Finger beim Hochklappen der Neigeschranke. Zahlreiche Details wie der ergonomische Fahrersitz mit der optionalen Neigetechnik, die proportionale Sitz- und Fussplattenverstellung und die Anpassung aller Bedienelemente an die Ergonomie des Fahrers sowie der Panoramaspiegel sorgen für beste Sicht auf die Gabelspitzen.

Komfortablen Warenzugriff bis zum letzten Artikel im hintersten Winkel gewährt die seitliche Neigeschranke an der Fahrerkabine. Komfort bietet die grosszügig stossgedämpfte Standplattform mit integriertem Präsenzschalter. Intelligente Assistenzsysteme wie iGo pilot und OptiSpeed sorgen für schnelle und sichere Anfahrt der 40 Fachböden. Weitere Assistenzsysteme für noch mehr Sicherheit und Effizienz sowie zahlreiche Ausstattungsvarianten sind individuell wählbar.

Gerd Knehr

www.still.de




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