Stapler und manuelles Umladen dominieren nach wie vor den Übergang zwischen Innen- und Aussen-Bereichen. Jetzt hält der dänische Hersteller Interlogistik mit Capra und dem robotisierten Warentransport zwischen Gebäuden und Werksarealen Einzug in die Schweiz - auf dem Weg über Frei Fördertechnik.

Schweizer Hersteller sind führend in der Automatisierung der Intralogistik. In Fabriken und Lagern laufen die Materialflüsse präzise, effizient und zunehmend autonom ab. Doch an vielen Standorten bleibt eine Herausforderung ungelöst: der Warentransport zwischen den einzelnen Hallen und Produktionsbereichen. Hier setzt der Anbieter Interlogistik an, um die effiziente Materialhandhabung auf das gesamte Werk zu erweitern.
Entwickelt in Dänemark
Die erweiterte Intralogistik ermöglicht einen automatisierten, digital orchestrierten Materialfluss von Gebäude zu Gebäude, über Lagerplätze und entlang etablierter Transportwege und eliminiert manuelle Übergaben zwischen Innen- und Aussenlogistik. Herkömmliche fahrerlose Transportsysteme (AGVs) und autonome mobile Roboter (AMRs) für den Innenbereich sind für diese Bedingungen nicht ausgelegt. Daher endet die Automatisierung typischerweise am Tor. Capra Robotics schliesst die Lücke mit mobilen Robotlösungen.

Die Interlogistiklösungen von Capra Robotics werden in Dänemark entwickelt und konstruiert. Sie spiegeln den nordischen Ansatz der Industrierobotik wider, der auf Zuverlässigkeit, Sicherheit und praktische Anwendbarkeit setzt. Die produktionsreifen Lösungen kombinieren autonome mobile Roboter mit einer intuitiven Flottenmanagement-Software und ermöglichen damit einen koordinierten, anlagenweiten Materialfluss.
Globales Produkt - lokale Expertise
In der Schweiz werden diese Lösungen von Frei Fördertechnik geliefert, integriert und betreut. Dadurch profitieren Kunden von dänischer Technologie, kombiniert mit lokaler Expertise, Integration vor Ort und erstklassigem Support.
Ein herausragendes Merkmal der Capra Robotics Plattform: Sie unterstützt drei verschiedene Transportmodi: Toploader / SLCs, Wagenhandling / Paletten und den Anhängerbetrieb, und somit ein breites Spektrum an Logistikaufgaben, für die sonst mehrere Systeme erforderlich wären.

Entscheidend ist, dass die Lösung auf Standard-Lastträgern basiert – darunter SLCs, Paletten und DIN 9797-Wagen. Da diese Standards branchenübergreifend Anwendung finden, sagt der Hersteller, lasse sich das System vom ersten Tag an in bestehende Materialflüsse integrieren, ohne dass Änderungen an Ladungsträgern oder Prozessen erforderlich wären.
Standards integriert
Die Interlogistik-Lösungen von Capra Robotics sind bereits bei führenden Industrieunternehmen wie GE Vernova, Lockheed Martin und VELUX im Einsatz. Die Arbeit des Unternehmens wurde mit zahlreichen Branchenpreisen ausgezeichnet, darunter als «Robotikunternehmen des Jahres» von Odense Robotics, und ein Innovationspreis von «The Robot Report», sowie ein «Bestform Award» in der IoT-Kategorie von der Deutschen Telekom.
Alle Fotos: Capra / FFAG
In der Schweiz zeichnet Frei Fördertechnik verantwortlich für die Projektentwicklung, Systemintegration beim Kunden und den First-Level-Support und Service. Schweizer Kunden profitieren von bewährter globaler Technologie kombiniert mit lokaler Expertise, Integrationsfähigkeit und Support.

















