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30. April 2026

«Wir haben nicht nur den Platin-Status erhalten, sondern konnten darüber hinaus unseren Gesamt-Score deutlich verbessern», so Ulrike Just, Vertriebs-Chefin von Linde Material Handling in Deutschland, bei der Bekanntgabe der EcoVadis-Ergebnisse.

30. April 2026

«Trotz blockierter Seewege und gesperrter Lufträume halten wir die Lieferketten am Laufen,» sagt DHL-CEO Tobias Meyer. Der Konzern meldet im ersten Quartal 2026 zwei Prozent Volumen-Wachstum und lediglich infolge von Währungseffekten mit 20,4 Mrd. Euro einen Umsatz leicht unter Vorjahresniveau. Einer der Treiber sind Spezialtransporte von IT.

29. April 2026

Die Hupac will mit der vermehrten Nutzung des linksrheinischen Korridors und der digitalen Transformation der intermodalen Transportkette wieder mehr Güter auf die Schiene bringen. Immerhin wurde jetzt das Geschäftsjahr 2025 mit 3,5 Mio. Franken Gewinn abgeschlossen, das Transportvolumen stieg um 4,3 Prozent.

29. April 2026

2007 gewann die deutsche Frauen-Nationalmannschaft die Fussball-WM und Apple präsentierte sein erstes iPhone. Für KWM Weisshaar war das Jahr mit dem Bau einer neuen mehrstöckigen Produktions-Halle mit dem Pufferlager Unigrip von Kasto verbunden. Jetzt stand ein Retrofit an, das reibungslos umgesetzt wurde. 

28. April 2026

Kein «Leuchtturm» im eigentlichen Sinne, aber doch ein Bauvorhaben, das in seinen Dimensionen, der architektonischen Ausführung wie auch der künftigen Funktion Signalwirkung hat, entsteht nun mit dem Spatenstich zur Verdopplung der Bürokapazitäten von TGW Logistics für rund 50 Mio. Euro am Hauptstandort in Marchtrenk.

28. April 2026

Prominente Programmpunkte aus der gesamten Welt der Logistik, Wirtschaft, Wissenschaft und Technologie treffen am 18. Juni beim Excellence Day von GS1 Switzerland an der StageOne in Zürich-Oerlikon aufeinander. Im Mittelpunkt stehen die datengetriebene Intelligenz und nachhaltige Supply Chains.

27. April 2026

Direkt vis-à-vis seiner Europazentrale feiert Clark mit der offiziellen Einweihung seiner  Räumlichkeiten im Businesspark Asterlagen den Ausbau seines Direktvertriebs in Duisburg. Die  «Niederlassung West» soll als «exklusive Schnittstelle» das Marktpotenzial vor Ort vorantreiben.

24. April 2026

Bei Linde Material Handling in Deutschland startet wieder die StaplerCup-Saison. Für erfahrene Stapler-Piloten und engagierte Newcomer sind ab sofort Anmeldungen möglich, um sich an über 20 Austragungsorten im In- und Ausland zu qualifizieren. Finale ist im Oktober wieder in Aschaffenburg.

24. April 2026

«Die USA sind kein Experiment mehr; sie sind unser nächster grosser Umsatzmotor», heisst es beim  in Eschlikon beheimateten Hersteller von Reinigungs-Robotern Kemaro. Das Unternehmen hat bereits über 1500 Robots an mehr als 600 Industriekunden weltweit verkauft. Mit 5 Mio. US Dollar an frischem Kapital soll es nun in die nächste Runde gehen.

24. April 2026

Die Generalversammlung des Schweizerischen Verbands für Temperaturgeführte Logistik befasst sich am 8.Mai auf Schloss Lenzburg neben den üblichen Traktanden mit Personal-Management, zeitgemässer Werbung um Fachkräfte auf Social Media und der Frage, ob humanoide Roboter irgendwann hilfreich sein werden.



Verbesserte Vision-Technologie




WAGNER Schweiz AG






Verbesserte Vision-Technologie

04. April 2022

Hitliste der IFOY-Nominierten (1): Aktuelle Ansätze zur Lokalisierung von Fahrzeugen in der Intralogistik basieren auf UWB (ultra wide band) oder LIDAR (light detection and ranging). Beides ist relativ teuer. Bei Synaos IMS sind zusätzliche Kameras und eine Technologie namens «Visual Odometry» von Nutzen.

 

Die Technik ist bereits seit einiger Zeit aus den Bereichen der Robotik und des autonomen Fahrens bekannt, wird aber dem Hersteller zufolge zum ersten Mal in der Logistik eingesetzt. Zusätzlich verwendet Synaos einfache Marker an frequentierten Stellen in der Halle, damit das System von Zeit zu Zeit eine Referenz für die Wegmessung hat. Um gute Ergebnisse zu erzielen, müssen keine eigenen Karte erstellt werden. Es werden  lediglich einige Marker benötigt, die etwa alle 100 Meter in der Umgebung platziert sein können, um die Genauigkeit zu verbessern. Laut Synaos könnte sich die Umgebung auch jederzeit verändern, ohne dass dies einen Einfluss auf die Lokalisierung habe. 

Das System nutzt weiterentwickelte Vision-Technologie - ein kamerabasiertes Sensorkit für die kosteneffiziente Lokalisierung von manuell gesteuerten Fahrzeugen. Denn auch bei manuell gesteuerten Transporteinheiten ergeben sich - sobald die Position bekannt ist - zahlreiche neue Potentiale.  Es lassen sich wichtige Kennzahlen wie die Flottenauslastung erfassen, Heatmaps erstellen und Layouts optimieren. Zudem kann der Fahrer optimal durch Fabrikhallen und Logistikzentren navigiert werden, wobei Verspätungen frühzeitig erkannt werden. Darüber hinaus kann eine flexible, echtzeitnahe Transportauftragsplanung realisiert werden. Auch scanfreie Prozesse werden so ermöglicht, was die Arbeit weiter erleichtert.

Bislang werden diese und andere Anwendungsfälle jedoch nicht oder nur sehr selten umgesetzt – bisherige Lokalisierungslösungen sind oft schlicht zu teuer. Dadurch halten sich die möglichen Einsparungen im Vergleich zum nötigen ‚Aufwand in Grenzen. Synaos verfolgt daher einen modernen Ansatz: Intelligente Software verbunden mit kostengünstiger Hardware. Der Einbau-Kit beherbergt eine Stereokamera und einen leistungsfähigen Embedded-Computer. Die vergleichsweise günstige Kombination ermöglicht die Umsetzung von Anwendungsfällen, die zuvor unrentabel waren.

Mit dem Sensorkit lassen sich komplette Flotten nachträglich digitalisieren. Der Markt für diese Lösung ist lukrativ: 2020 wurden etwa 1,5 Mio Gabelstapler produziert. Dazu kommt eine entsprechend hohe Anzahl an Bestandsfahrzeugen. Nur von einem geringeren Teil dieser Fahrzeuge wird die Position erfasst, noch sind sie digital abgebildet.

Die Aufrüstung manueller Transportsysteme mit der Lokalisierungslösung wurde von den Fraunhofer-Ingenieuren im Pre-Check auch für den Mischbetrieb von autonomen und manuellen Fahrzeugen als hoch relevant beurteilt. Trotz eines vergleichsweise günstigen Preises erreiche die Lösung sehr hohe Genauigkeit. Die Position des Fahrzeugs wird durch robuste Algorithmen aus den  Kamera-Bildern berechnet. Ausser einem Beschleunigungssensor werden keine weiteren Inputquellen benötigt.  Die gesamte Bildverarbeitung geschieht lokal auf dem Embedded-Rechner – es müssen keine sensiblen Daten in irgendeine Cloud übertragen werden. Die von der Kamera erfassten Bilddaten werden nach der Verarbeitung sofort wieder verworfen. 

Datenblatt

https://www.ifoy.org/bewerbungen/2013/1142/VEHICLE%20LOCALIZATION%20Data%20Sheet%20EN%20v2.pdf

 




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